Argos

In der Odyssee des griechischen Dichters Homer kommt ein treuer Hund vor und zwar Argos. Argos war  bekannt für seine Schnelligkeit und Stärke und ein guter Fährtenhund. Als Odysseus aber aufbricht, um Argamemnon zu unterstützen, seine von Paris entführte Frau Helena aus Troja zurückzubekommen, lässt der Seefahrer seinen treuen Argos zurück bei seiner Gemahlin Penelope und in Itahaka, seinem Königreich.

Nach dem Odysseus aber 20 Jahre unterwegs gewesen war (zehn Jahre hatte alleine die Eroberung Trojas gedauert, ehe der Listenreiche Seefahrer mit seinem Trojanischen Pferd die Stadtmauer knacken konnte und zehn Jahre der Rückweg), war man in seiner Meinung nicht mehr der Meinung, dass der Herrscher zurückkommen werde. Und so gab es eine Menge Freier, die im Palast hinter der treuen Ehefrau des Odysseus her waren und es sich dabei gut gehen ließen. Für Odysseus, der alleine in Ithaka landete, war es zu gefährlich sich diesen Freiern zu stellen und so half ihm die Göttin Athene und verwandelte ihn in einen unansehnlichen alten Bettler Das gab Odysseus die Gelegenheit in Ruhe seine nächsten Schritte zu planen.

Seine Tarnung war so gut, dass ihn niemand erkannte. Nur Argos, sein treuer Hund, der allerdings auf einem Misthaufen leben musste, erkannte ihn. Nach einem Schwanzwedeln starb der alte Hund. Zurückgelassen hatte Odysseus einen starken Hund, der wegen seiner Schnelligkeit und Stärke und seiner überlegenen Fährtenarbeit bekannt war. Nun lebte er auf einem Misthaufen, wurde von Flöhen gestochen und war alt und schwach. Dennoch war er der einzige, der seinen alten Herrn wiedererkannte, ohne dass sich dieser ihm offenbaren musste.

Odysseus sammelte seine Treuen und mit der Hilfe seiner Penelope gelang es ihm die rücksichtslosen Verehrer zu besiegen, zu vertreiben und seinen angestammten Platz als Herrscher von Ithaka wieder einzunehmen.

Mit Odysseus’ Wiedererlangung der Herrschaft über Ithaka endet die Odyssee.

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