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Hunde und Babys
Eine neue Studie aus den USA hat herausgefunden, dass schon 6 Monate alte Babys die Sprache der Hunde verstehen können. Anhand einer Testreihe mit 6 bis 24 Monate alten Babys, sind Forscher der Brigham-University in Provo im US-Bundesstaat Utah zu diesem Resultat gekommen. Demnach können Babys, auch wenn sie noch nie zuvor einen Hund gesehen haben, freundliches Gebell von aggressivem Knurren deutlich unterscheiden. Die Forscher sehen das als Beweis dafür, dass Babys offenbar sehr früh lernen, die Stimmung von Klängen und Geräuschen zu erkennen und darauf zu reagieren.
"Test-Babys"
Im nächsten Schritt spielte man den Babys Aufnahmen von bellenden Hunden vor, wiederum aufgeteilt in eine freundliche und eine aggressive Variante. Die Babys hatten in der Folge genau einen Versuch, um das entsprechende Bellen einem der beiden Bilder zuzuordnen, um mögliche für das Experiment störende Lerneffekte auszuschließen. Die Ergebnisse ließen nichts zu wünschen übrig.
Die richtige Auffassung von Hunde Bellen
Egal wie alt die "Test-Babys" auch waren, sie ordneten das Bellen stets dem passenden Hunde-Bild zu, was sich bei den jüngeren Babys durch fast ständiges Hinblicken, und bei den bereits älteren Winzlingen durch eine konstante Fixierung auf das entsprechende Bild äußerte. Ob sich die Babys jedoch der zugrundeliegenden Emotionen bei den Hunden klar waren, wird bezweifelt – Angst schienen sie auch vor dem aggressivsten Knurren nicht zu haben.


