Versicherungen für den Hund
Neben der Hundehaftpflichtersicherung gegen Schäden, die der Hund anrichtet, gibt es weitere Versicherungen, die man als Hundehalter für seinen Vierbeiner abschließen kann.
Dazu zählen zum Beispiel Hunde-Operations-Versicherungen oder Hundekrankenversicherungen. Tierarztrechnungen können sehr hoch ausfallen, weshalb der Abschluss einer Kranken- oder OP-Versicherung für den Hund sinnvoll sein kann.
Hunde-OP-Versicherung
Bei der Hunde-OP-Versicherung werden die Kosten der Operation übernommen (bei manchen Versicherungen nur, wenn die Operation unter Vollnarkose erfolgt). Die Operation kann auf Grund einer Verletzung oder auf Grund einer Krankheit nötig sein, das spielt für die Versicherung keine Rolle. Beispiele sind etwa Tumore, die entfernt werden müssen, Darmverschluss nach Verschlucken von Spielzeugteilen, Kreuzbandriss usw.
Je nach Tarif sind auch ambulante Vor- und Nachbehandlung, Medikamente, Verbandsmaterial etc. mitversichert. Wie bei der Hundehaftpflichtversicherung unterscheiden sich die Versicherungsleistungen der Versicherungen. Deshalb sollte man sich vor dem Abschluss einer Versicherung näher informieren. Die Beiträge beginnen bei etwa acht Euro monatlich.
Hundekrankenversicherung
Hundekrankenversicherungen kommen nicht nur für Operationskosten, sondern auch für ambulante, stationäre Behandlungen auf. Hier werden außerdem auch meist die Kosten für Vorsorgemaßnahmen wie zum Beispiel Impfungen und für die Registrierung übernommen. Auch die Kosten für Medikamente können übernommen werden.
Kombi-Pakete
Viele Versicherungen bieten Kombi-Pakete an. Möglich sind zum Beispiel oft Hunde-OP + Hundehaftpflichtversicherung, Hunde-OP + Hundekrankenversicherung, Hundekranken- + Hundehaftpflichversicherung oder die Kombination aller drei Versicherungen.

