Hundetherapie

Bisher kannte man als Therapie mit Tieren die „Hippotherapie“ mit den Pferden oder die „Delphintherapie“ mit Delfinen. Hunde wirken jedoch ebenso gut auf Menschen. Sie besitzen beispielsweise die Möglichkeit, mit Wachkoma-Patienten durch Geräusche, Blicke oder Berührung zu kommunizieren oder zu autistischen Menschen vorzudringen.
Die Hundetherapie ist eine hundegestützten Therapie, bei der einen Therapiehund als Medium eingesetzt wird, um die exakte Diagnose der Erkrankung oder Behinderung des Patienten zu erleichtern oder um alternative Verhaltensweisen zu trainieren.

Nicht jeder Hund kann Therapiehund werden. Für die Ausbildung zum Therapiehund muss Ihr Hund neben einem hohen Maß an Gehorsam, auf Geräusche, ungewöhnliche Bewegungsmuster, engen Kontakt zu Menschen, ruhig und gelassen reagieren. Wenn Sie Ihren Hund als Therapiehund einsetzen möchten, dann sollte er sozialisiert sein und offen auf Menschen zugehen können. Die Hunderassen, die sich für eine solche Therapie eignen sind Magyar Vizsla, Irish Setter, Golden Retriever, Labrador und verschiedenen Hütehundrassen.

Bevor Ihr Hund in der Hundetherapie aufgenommen wird, ist ein Eignungstest zu bestehen. Danach  wird der Hunde für eine Zeit lang ausgebildet. Einmal  die Abschlussprüfung bestanden, ist der Hund dann bereit für den Einsatz als Therapiehund. Strenge Hygienevorschriften und eine regelmäßige Untersuchung beim Tierarzt ist eine der Hauptgrundregeln.

Die Hundetherapie wird bei denen, sie keine oder minimale verbale Kommunikation möglich ist wie Sprachstörungen, Gehörlosigkeiten oder Autismus eingewendet. Bei dieser Art Therapie wird der Patient, der Therapeut, der geschulte Hund und der Hundeführer an der Sitzung teilnehmen. In der Regel dauert die Sitzung 30 bis 45 Minuten und Sie haben die Möglichkeit die Therapie in der Gruppentherapie oder Familientherapie durchführen lassen.

 

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