Checkliste für Hundeerziehung
Hunde-guide.de hat Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen bei der Erziehung Ihres Hundes helfen soll. Hier finden Sie Tipps, um sicherzugehen, dass Ihr Hund in Gegenwart anderer Menschen ruhig bleibt, oder auch, wie sie andere Verhaltensprobleme Ihres Hundes leichter bewältigen können.
Sie sollten mit der Erziehung Ihres Hundes früh anfangen. Die Hunde sind am lernfähigsten, wenn sie noch jung sind, weil sie dann noch keine schlechten Manieren oder Angewohnheiten haben.
Deswegen wird empfohlen, sobald der Hund bei Ihnen einzieht mit den ersten Hundeerziehungsmaßnahmen anzufangen. Die Zeit bis zur 16. Woche wird als „prägungsähnliches Lernen“ bezeichnet und alles was der Hund während dieser Zeit lernt, dient als Grundlage für die Umweltsozialisation und die Sozialisation im späteren Leben Ihres Hundes.
Stubenrein
Es gibt Hunde, die werden schnell stubenrein, bei anderen kann es allerdings auch mal länger dauern. Grundsätzlich alle 2 Stunden und etwa 15 Minuten nach den Mahlzeiten und jedes Mal wenn der Welpe aufwacht nimmt man den Hund nach draußen, übt sich in Geduld und lässt ihm ausreichend Zeit, sein Häufchen zu machen. Wenn der Welpe erfolgreich war, so lobt man ihn, wie großartig und unwahrscheinlich toll er das gemacht hat.
Und wenn Ihr Hund trotzdem in die Wohnung macht, schimpfen Sie ihn nicht aus, denn das macht ihn nur ängstlich und nervös.
Tipp: Versuchen Sie zu erahnen, wann der Hund sein Geschäft verrichten muss. Zum Beispiel wenn er aufwacht, gefressen oder gespielt hat, dann könnte es sein, dass der Hund sein Häufchen machen möchte. Generell sollten Sie vermeiden, dass sich der Hund im Haus erleichtern kann.
Wenn Sie Ihren Hund beim Absetzen seiner Notdurft erwischt, so können Sie ihm einen leichten Klaps auf den Welpenpo und ein strenges „Pfui“ sagen. Der Welpe muss ja erfahren, dass das nicht erlaubt ist. Anschließend wieder ab zu seinem reservierten Ort dafür. Die beste Methode das zu verhindern, ist die Beobachtung des Welpen.
Es liegt an die Beobachtungsgabe der Menschen, die sich um den Hunde kümmern zu sehen, wann der Hund stubenrein ist oder nicht. Bei dem einen Hund dauert eben nur 3 Tage und beim anderen 3 Wochen. Erst wenn Ihr Hund 6-7 Monate alt und immer noch nicht stubenrein ist, können Sie von einem Problem reden und Ihren Hund in einem Hundeschule zur Hundeerziehung bringen.
Herkommen
Eine der wichtigste Übungen, die Ihren Hund lernen, können sollte und müsste, ist das „Herkommen“. Es gibt nichts schöneres, als einen Hund frei laufen lassen zu können und sich darauf verlassen zu können, dass er in allen Situationen kommt, sobald er gerufen wird.
Gehen Sie so vor: Stellen Sie sich mit einiger Entfernung vor Ihrem Hund hin. Halten Sie ein Leckerli sichtbar in Ihrer Hand. Sobald sich der Hund auf Sie zu bewegt, geben Sie das Kommando „Komm!“
Während er sich auf Sie zu bewegt, loben Sie Ihren Hund. Zusätzlich können Sie ihn ermuntern, indem Sie in die Knie gehen und die Arme öffnen.
Die Wichtige Regel ist : denken Sie immer daran, dass der Hund nur dann die entsprechenden Hörzeichen lernen kann, wenn sie auch unmittelbar mit seinem Tun zusammenhängen. Sehr gut eignet sich die Fütterung mit dem Leckerli.
Sitz und Platz
Zu den wichtigsten Übungen, die Ihren Hund können müsste zählt auch „Sitz“ und „Platz“. Jeder Hund ist in der Lage diese Verhaltensregeln zu lernen, Sie müssen Ihn erstmal beibringen.
Sie haben die Möglichkeit zwischen die „Handarbeit“ der die „Leckerli“ Methode Ihren Hund das Sitzen beizubringen.
Bei der Handarbeit bringen Sie Ihren Hund mit den Händen das Sitzen Position bei. Am besten knien Sie neben Ihren Hund und legen Sie eine Hand an die Rückseite seiner Hinterbeine und die andere Hand um seine Brust. Danach können Sie seinen Namen und „Sitz!“ rufen, gleichzeitig drücken Sie leicht seine Brust nach hinten und schieben sein Hinterteil nach unten. Ihr Hund soll sich dann auf den Knien beugen und sobald er sitzt, loben Sie ihn!
Wenn Ihr Hund eher schreckhaft ist oder sehr Aktiv ist, dann ist die Leckerli Methode gut um ihm das Sitzen beizubringen. Dafür brauchen Sie erst einen Leckerbissen für den Hund. Stellen Sie sich vor den Hund, halten Sie ihm eine Leckerei vor der Nase, sagen Sie den Name und das „Sitz!“ Komando. Jetzt bewegen Sie die Hand mit der Leckerli über den Kopf des Hundes auf und ab, so dass seinen Blick ihr folgt. Der Hund wird sich von selbst hinsetzen, um die Leckerei besser im Auge zu behalten. Wenn Sie sehen, dass Ihr Hund die Hinterbeine knickt, dann belohnen Sie seine Reaktion mit Lob und Leckerei.
Belohnen Sie Ihren Hund spätestens 2 bis 3 Sekunden nachdem er gut reagiert hat und Ihr Kommando gefolgt hat, ansonst weiß er nicht, für welches Verhalten er belohnt wurde.
Ein No Go! ist, wenn sie die Geduld verlieren und schreien Ihren Hund an, wenn er das Kommando nicht befolgt.
Wenn Sie unterwegs sind mit Ihren Hund und Sie treffen einen Bekannten und Sie möchten, dass Ihren Hund sich gemütlich hinlegt, damit Sie reden könne, dann ist das „Platz“ Befehl perfekt!
Sie brauchen für diese Übung einen Futteranreiz. Sie befehlen Ihren Hund als erstes zu sitzen, dann knien Sie sich vor ihm und halten das Leckerli vor die Nase und dann können Sie seinen Namen und das Kommando „Platz!“ sagen und gleichzeitig die Hand mit dem Leckerbissen langsam in Richtung Boden bewegen. Wenn Ihren Hund sich nicht ganz hinlegt, können Sie einen sanften Druck auf die Schultern üben.
Hier Bleiben
Wenn Ihr Hund das „Sitz“ und „Platzt“ beherrscht, dann können Sie ihm das „Hier“ und „Bleiben“ beibringen. Wenn Sie Ihren Hund mit dem Kommando „Hier!“ rufen, dann rufen Sie ihn aus dem Freilauf oder dem Sitz zu sich.In diesem Fall sollte den Hund sofort zu Ihnen kommen und sich vor Sie hinsetzen. Sie Brauchen für die Übung eine 2 m lange Leine. Sie nehmen Ihren Hund an der Leine und laufen rückwärts. Rufen Sie den Hund mit einer fröhliche Stimme mit dem Befehl Hier! Wiederholen Sie den Tat noch einmal und dann bleiben Sie stehen. Sobald den Hund vor Ihnen steht, dann rufen Sie das Komando Sitz!. Wenn den Hund korrekt vor Ihnen sitzt, dann belohnen Sie ihn mit Lobe und Leckerli.
Mit dem Kommando „Bleib!“ soll Ihr Hund in der gewünschten Stellung sitzen, stehen oder liegen bleiben, bis er abgerufen oder abgeholt wird.
Mit dem Befehl „Komm!“ wird Ihren Hund wird gerufen zu kommen, darf nach kurzem Kontakt aber weiterlaufen.
Es gibt viel andere Befehle und Kommandos, welche Sie privat oder in einer Hundeausbildung oder in einer Hundeschule lernen können. Also zögen Sie nicht, unsere informative Seite über Hundeschule und Hundeausbildung zu besuchen!
Kommando für die Hundeerziehung
Hir haben wir für Sie einpaar Befehle zusammengefasst, die Sie bei der Erziehung Ihres Hundes weiterhelfen werden.Wenn Sie die Kommando für Hundeerziehung einsetzen möchten dann immer der Hundename + das Kommando sagen und schließlich ein Fein! um Ihren Hund zu loben.
„Fuss“ = Nicht von der Seite weichen und Schritt halten
„Aus“ = Jede Aktion sofort Beenden
„Sitz“ = Hinsetzen und Sittzenbleiben
„Platz“ = Hinlegen und Liegenbleiben
„Halt“ = Stehen und Stehenbleiben
„Geh“ = Loslaufen in die Gezeigte Richtung
„Komm“ = Sofort zurückkommen
"Pass auf" = Bei Gefahr Knurren oder Bellen ( Nicht Beißen)

