Hundeerziehung

Die richtige Erziehung des Hundes sollte möglichst früh beginnen, bei einem Welpen vom Züchter gleich mit dem Tag des Einzugs. Hundeerziehung ist ein Thema, das jeden Hundehalter angeht. Aber was ist Erziehung eigentlich?

Hundeerziehung

Die richtige Hundeerziehung – an der Leine gehen ohne ziehen.

Unter Hundeerziehung verstehen wir die menschliche Einwirkung auf einen Hund mit dem Ziel, dem Hund ein möglichst konfliktarmes Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Ebenso kann eine Erziehung dazu dienen, den Hund zu befähigen, die von ihm erwarteten spezifischen Aufgaben zu erfüllen. Ein Hund, der als Herdenschutzhund unterwegs ist, benötigt sicherlich eine andere Erziehung als ein Familienhund, der viel mit jüngeren Kindern zu tun hat.

Ob unser Hund wirklich unser bester Freund ist, hängt also am Ende auch mit von seiner Erziehung ab. Dabei gibt es höchst unterschiedliche Punkte bei der Erziehung, ein höchst wichtiger ist zum Beispiel die Leinenführigkeit. Zieht ein Hund ständig an der Leine und wird der Spaziergang so zum ständigen Kräftemessen, dann leidet das gesamte Zusammenleben. Kann der Hund nicht Aus machen, dann macht Spielen oft kein Spaß mehr, bellt der Hund bei jeder Gelegenheit, kann es sogar Ärger mit den Nachbarn geben.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Hund von der Gesellschaft akzeptiert wird, dann muss der Hund lernen, Fremde nicht grundsätzlich nur als Freunde, Feinde oder Beute einzustufen. Ihr Hund sollte nicht in Panik geraten, wenn er auf neue Personen oder unbekannte Dinge trifft. Auch bei Provokation durch andere Hunde oder auch Katzen, sollte der Hund ruhig und ausgeglichen bleiben. Wenn sie mit Ihrem Hund spazieren gehen, ist es angenehmer, wenn er nicht ständig an der Leine zerrt und bellt, sondern vielleicht sogar freilaufen kann. So ist es für sie und auch für den Hund schöner.

Die Erziehung des Hundes betrifft aber auch das andere Ende der Leine, nämlich den Halter bzw. Besitzer.